Soundtrack der Woche

Element of Crime- Ferien von dir
Tocotronic- Gegen den Strich
Die Ärzte- Rebell
Nada Surf- Sleep
The Notwist- Trashing days
Monta- I´m sorry
Israel Kamakawiwo´ole- Somewhere over the rainbow
Staind- Outside
Amy MacDonald- This is the life
Johnny Cash- Hurt
Readymadee- The day we killed love
Blue Öyster Cult- Don´t fear the reaper
Simon & Garfunkel- The sound of silence
Hansen Band- Strand
Dido- Thank you
Tomte- Die Nacht in der ich starb
Emil Bulls- Leaving you with this
Sportfreunde Stiller- Verloren
Virginia Jetzt- Halt die Zeit an

1 Kommentar Högi am 5.3.09 23:19, kommentieren

Tage wie dieser

Es ist kalt.
Es regnet.
Kurzum das Wetter ist
Scheiße.
Wie heute ziemlich vieles.
Es ist ein Tag, an dem man besser wieder schnell ins Bett gehen sollte.
Aber zu spät.
Der Tag geht zwar vorüber.
Bei der depressiven Stimmung kann man sich nicht so sicher sein.

Bands des Tages:
Element of Crime, Anajo, Mia

Högi am 5.3.09 15:56, kommentieren

Erlebnisse eines Aschermittwochs

Ich beginne heute mal mit einem ganz lahmen Wortspiel, was die treuen Fans (oder soll ich besser sagen Stalker?) meiner geistigen Ergüsse hier nicht sonderlich verwundern wird, denn meine Wortspiele sind eigentlich immer recht lahm, oft zudem obendrein auch noch einfallslos. Ich begegnete heute beim Einkaufen einem Arsch-am-Mittwoch. Jetzt schnell auf dem Kalender schauen, was heute für ein Tag ist (richtig, der 25.) (Jessas, soweit ist es mit mir schon gekommen, dass ich schon meine misslungenen Wortwitze erklären muss). Ich stand im Supermarkt meines Vertrauens an der Wurst- und Fleischabteilung in der Warteschlange, die allerdings nur aus mir bestand. Als die Fleischwurstfachverkäuferin gerade am Begriff war mir zu bedienen (sie widmete sich davor noch ganz dem Aufschneiden von Wurst), kam ein etwa 50 Jähriger Mann (ich kann mir gerade nur mit Mühe jedewede andere Wörter verkneifen) an, der sich etwa drei Meter oberhalb von mir anstellte, also in etwa der Höhe der Fischtheke. Der Typ, im übrigen extrem ungepflegt in seinem ich will es nicht Sportanzug nennen, da er nicht nach Sport aussah, aber zur Beschreibung seiner äußeren Erscheinung lässt sichs wohl nicht vermeiden, orderte „irgndoan Fisch“. Nun ging allerdings die Wurstfleischfachverkäuferin, oder wie auch immer sie genannt werden möchte, nicht auf ihn ein, da sie drauf und dran war mich zu bedienen, da ich ja deutlich früher an ihrer Theke stand. Als der Typ nun sah, dass die Dame hinter der sie von den Kunden trennenden Theke zuerst meine Bestellung aufnahm, sagte er: „He, i wui an Fisch.“ Die Edeka-Dame entgegnete: „Kleinen Moment ich bin gleich bei ihnen.“ „Jetz lass die Wurst steh, heid is Aschermittwoch, da gibt’s koa Fleisch.“ an mich gerichtet (ich übersetze für meine der bayrischen Sprache nicht mächtigen Leser ins Deutsche): „Für was brauchts du heute Wurst? Ist das etwa zu viel verlangt, wenn du mal einen Tag lang keinen Wurst ist, ha? Schlimm ist das mit euch jungen Leuten, sowas ist euch scheißegal. (Schade, dass er stattdessen nicht wurst gesagt hat, aber wahrscheinlich darf er das wegen Aschermittwoch nicht sagen). Das ist echt schlimm mit euch. Ist das echt zu viel verlangt, dass ihr mal einen Tag lang kein Fleisch esst?“ Dies alles sagte er nicht gerade im freundlichsten Tonfall, um nicht zu sagen dieser *** blaffte mich eigentlich an. Ich entgegnete ihm in einem übernatürlich freundlichen Tonfall (allerdings war der Inhalt sicherlich nicht mehr gerade freundlich, denn ich war von diesem Subjekt total angepisst): „Naja, also erstens mal wissen sie schon mal nicht ob ich die Wurst überhaupt heute esse. Zweitens wüsste ich nicht, was sie das interessiert. Und außerdem ist es sicherlich nicht zu viel verlangt einem Tag mal kein Fleisch zu essen, nur lasse ich mir diese Tage nicht von der Kirche vorschreiben.“ Mit diesen Worten ging ich dann in Richtung Kasse und fuhr schließlich heim und legte die sündige Wurst auf wunderbar knusprige Semmeln.
Um auf das Thema zurückzukommen: Also ich habe absolut nichts dagegen, mal einen Tag lang kein Fleisch zu essen bzw. zwei Tage lang im Jahr, denn die Bibeltreuen Leser meines Blogs wissen, gibt’s ja auch einen zweiten solchen Tag im Jahr. Die unchristlichen Schäfchen seien von einem gutgläubigen Pius-Bruder wie mir belehrt, es handelt sich dabei um den Karfreitag. Also diese beiden Tagen hat die Kirche zu vegetarischen Tagen auserkoren (kleiner Exkurs: Im Mittelalter deklarierten Bischöfe Biber zu Fisch, da er ja im Wasser lebt. Hintergrund war, dass in der Fastenzeit, die ja heute beginnt, die Mönche kein Fleisch verzehren durften und man so eben einen Ausweg daraus fand, indem man „Fisch“ anstatt Fleisch aß). Ich sehe aber absolut nicht ein, dass ich mir fleischfreie Tage von der Kirche vorschreiben lasse, denn wenn ich mir in jeder Lebenslage ein Beispiel an der Kirche nehme, na dann Prost Mahlzeit (gerade für einen Geschichtsstudenten wie mich wäre das sehr fragwürdig). Ich entscheide über diese Tage selbst, denn es sind auch nicht nur 2 pro Jahr, sondern dürfte eher in Richtung hundert gehen. Jaja, ich weiß, man kann sich auch über belanglosen Dreck aufregen, aber das musste jetzt einfach sein. Wenn ich mich in diesem Eintrag im Wortschatz vergriffen haben sollte, so werde ich es gleich morgen beichten. Aber jetzt brauch ich zur Stärkung erst mal ein schönes Schnitzel.

Soundtrack des Tages:
Tocotronic- Ich verabscheue euch wegen eurer
Kleinkunst zutiefst
Cranberries- Zombie
Element of Crime- Bring den Vorschlaghammer mit
Kreisky- Alte Männer wie wir regieren die Welt
Tomte- Der letzte große Wal

1 Kommentar Högi am 25.2.09 22:42, kommentieren

Heiß und geil

Mann, Mann, Mann, da nimmt sich der Herr Högi vor wieder öfters seinen geistigen Müll hierher abzuladen und dann ist das schon wieder eine Woche her, dass er das das letzte Mal tat, dabei kommt es mir wie gestern vor oder vielleicht wie vorgestern, recht viel länger mags aber eigentlich nicht gewesen sein. Könnte an einem etwas anderen Schlafrhythmus liegen.
Aber zur Feier des Tages gibt es ein paar schöne Uhrzeiten:
11:54
8:09
21:30
22:01
22:02
4:17
toll.

Högi am 20.2.09 09:54, kommentieren

Die Ansichten eines Högers- DSF

Wenn ich meinen Freunden von wikipedia Glauben schenken darf, was ich ja grundsätzlich eh mache, dann steht das „S“ zwischen „Deutsches“ und „Fernsehen“ für „Sport“. Nur immer wenn ich beim Durchschalten bei DSF vorbeikomme läuft halt nur so gut wie nie Sport sondern nur Werbung oder eine „Quiz-Sendung“, wobei dieser Terminus hier bewusst in Klammern steht, denn es wäre eine Degradierung für eine jedes wirkliches Quiz, wenn man diese Farce, die dass DSF da über die Bildschirme flimmern lässt, als Quiz bezeichnet. Das Quiz mit Jörg Pilawa darf sich Quiz nennen, denn das ist wirklich eines, wenngleich man da das Casting jetzt natürlich wieder ... - aber gut, lassen wir dieses Thema beiseite, das DSF-Quiz wird demnächst eh noch ein extra Thema. Zurück zum Sport-Sender DSF, bei dem man Sport vergebens sucht. Nehmen wir mal den heutigen Tag als Beispiel: von 24 Sendestunden- nein das Testbild in der Nacht sucht man auch hier vergebens, wenngleich es zweifelsohne eine qualitative Bereicherung für das Programm von DSF wäre- läuft 7 Stunden jenes fragliche Quiz called „Call in“, 9 Stunden Werbung, genauer gesagt mittags drei Stunden Werbung und nachts 6 Stunden Werbung + „Sport Clips“. Sport Clips klingt zwar sportlich, aber der einzige Sport dabei ist, dass sich Frauen, denen wohl sehr warm ist und sich deswegen ausziehen, mehr oder weniger sportlich durchs Bild rollen, was auch in etwa dem Inhalt der Werbung dazwischen entspricht. Vielleicht kommen diese Clips aber auch während der Werbung- mittlerweile kann man ja nicht immer ganz sicher feststellen, ob während der Sendungen Werbung kommt, oder während der Werbung Sendungen, aber das ist jetzt auch wieder ein ganz anderes Thema. Auf jeden Fall bringt das DSF schon mal 2/3 seines Tagesprogramms mit Gewinnspielen und Werbung rum. Die restlichen 8 Stunden bestehen heute aus 5 Stunden Pokern, wovon 2 immer eine Wiederholung vom Vortag sind, und unter anderem einer Reportage. Wow, eine Reportage, mag es dem geneigten Kritiker da jetzt entweichen, aber keine voreilige Entzückung. „Horror-Rennen. Auf welchen Strecken passieren die meisten Unfälle?“ lautet das Thema der 30 Minuten (minus Werbung) sensationsgeilen Pseudo-Reportage. Also wie mans dreht und wendet- das Programm von DSF ist totaler Trash, aber das ist ja nicht wirklich etwas Neues. Ich persönlich hab jetzt endlich reagiert. Ich hab DSF umgelegt und zwar ganz weit nach hinten in meiner Senderliste in das Umfeld, wo es auch hinpasst, nämlich nicht mehr in die Nähe zu Eurosport (nicht dass dieser negative Einfluss noch irgendwann abfärbt), sondern DSF liegt bei mir jetzt zwischen Shop 24 und Neun Live.

2 Kommentare Högi am 12.2.09 22:49, kommentieren

herr högi schläft nicht...

... sondern er wartet nur

auf bessere zeiten

auch wenn er weiss das dieses warten vergebens ist

und zeitverschwendung

aber das ist warten ja immer

aber der dude hat ideen

viele ideen

für neue sachen

in den nächsten tagen gehts wieder richtig los

und zwar gewaltig

und nun reiche man mir den tee

2 Kommentare Högi am 5.2.09 21:52, kommentieren

Feststellung des Tages

Nur weil sich dieses Jahr jetzt 2009 schimpft, heißt das noch lange nicht, dass der ganze Scheiß anders, geschweige denn besser ist

Studierender am 7.1.09 11:34, kommentieren